Mein Schreib-Plan

Im Laufe dieser Woche habe ich an etwas gearbeitet was meinem Schreiben auch außerhalb des NaNoWriMo’s, oder des Camps, etwas mehr Struktur geben soll. Momentan habe ich sehr viel Zeit und könnte diese oft zum Schreiben nutzen, tue es aber oft nicht. Das soll sich ab morgen ändern, denn ab morgen tritt mein Schreibplan in Kraft.

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Wie ihr seht, ist dieser Plan eine Pinwand. An dieser Pinwand stehen links meine momentanen großen Projekte, daneben ist eine Spalte für Wörter und Kapitel. Manche dieser Projekte sind schon mehrere Jahre alt, manche sind schon geplant und bei manchen habe ich nur eine vage Idee, was überhaupt passieren soll. Darunter habe ich nochmal ganz genau aufgelistet für wann welches Projekt geplant ist und was sonst noch meine Ziele sind. Dazu gehört, dass ich jede Woche mindestens 7000 Wörter schreiben möchte, also 1000 pro Tag, habe mich dabei am NaNo-Wortpensum orientiert, was bei 11669 Wörtern in der Woche liegt. Ich finde da 7000 als Ziel pro Woche schon ganz angenehm. Des Weiteren habe ich mir vorgenommen jeden Monat zumindest einen Wettbewerbsbeitrag zu schreiben und diesen zu bearbeiten, um ihn dann abschicken zu können.

Ich möchte nun etwas mehr zu den Projekten sagen, die sich auf meiner Pinwand befinden und so auch die „Deadlines“ dafür vorstellen. Ein einziges Projekt habe ich nicht mit rauf geschrieben, weil ich es schlichtweg vergessen habe und nun frage ich mich ob ich es noch irgendwo einbauen soll oder nicht. Wenn dann würde es eh in die „Nebenbei“-Sparte kommen.
Dieses Projekt wäre „Schlüsselkinder“, es ist komplett geplant und auch ein paar der Kapitel sind schon fertig. Es ist eine Geschichte die sich an Kinder im Alter von 10-14 richtet, deren Eltern sich scheiden lassen. Trotzdem habe ich auch ein paar Fantasy-Elemente drin und finde es ist allem in allem, eine ganz süße Story. Wahrscheinlich werde ich sie noch irgendwie in meinen Plan einbauen, weil es eins der eher leichteren Schreibprojekte ist.
Die erste Deadline die ich zu meistern habe, ist meinen Kurzroman „Vereiste Tränen“ soweit zu bearbeiten und lesbar zu gestalten, dass ich ihn bis spätestens Ende Dezember zu einer Kurzroman-Ausschreibung schicken kann. Die Geschichte ist beendet und muss nur anständig überarbeitet werden, wofür ich mir den Oktober Zeit nehmen werde, damit ich sie im November 1-2 Leuten zum Lesen geben kann, während ich am NaNo teilnehme. Dieser Kurzroman ist für eine Kurzromanausschreibung vor ein paar Jahren entstanden und obwohl mir manches nicht gefällt, bin ich trotzdem stolz auf das was ich Geschrieben habe, weil sich doch vieles als brauchbar herausgestellt hat. Dies ist eines meiner Fantasy-Projekte.
Wie eben schon erwähnt werde ich natürlich am NaNo2013 teilnehmen und muss mich da momentan zwischen 2 Projekten entscheiden. Zum einen habe ich „BrainTech“ in meiner Rückhand, welches etwas dystopisch angehaucht und sogar schon ziemlich gut geplant ist. Mit ziemlich gut geplant meine ich, dass ich diesen Plotbogen ausgefüllt habe. Welchen ich übrigens sehr empfehlen kann, um eine Übersicht seiner Story zu bekommen. Zum anderen habe ich meine „DF-Story“. DF steht hier für Dark Fantasy und ich weiß noch nicht viel über diese Story, außer dass sie dunkel wird und fantastisch. Außerdem mag ich den einen Charakter sehr gerne. Ich selbst finde die Story momentan sehr spannend, vielleicht gerade weil ich noch nicht so viel darüber weiß. Sobald ich versuchen einen Plotbogen dafür auszufüllen, sträubt sich etwas in mir. Alles was ich schreibe, finde ich zu klischeehaft und meine Charaktere meckern rum, sie hätten etwas besseres verdient, also werde ich mich da wohl von meinen Charakteren leiten lassen und nicht vorher alles planen. Wahrscheinlich werde ich mich am ersten Tag von NaNo entscheiden und dann das nehmen was mir im Kopf rumspukt.
Sobald NaNo vorbei ist, lasse ich mir ein bisschen Zeit und werde eines der Nebenbei-Projekte angehen. Also entweder „Schlüsselkinder“ oder „Zaubererbruder“. Zaubererbruder ist ebenfalls eine Fantasy-Story, bei der ich eine grobe Richtung habe und jetzt schon weiß, dass sie in Richtung High Fantasy mit Magie gehen wird und eigentlich freue ich mich sogar darauf sie zu schreiben, aber mir erscheint nie die richtige Zeit dafür, deswegen nehme ich es jetzt mit in diesen Plan auf. Da bis April aber noch sehr viel Zeit vergeht, werde ich zwischendurch auch schon mal mit der Überarbeitung der NaNo13 Story anfangen.
Denn im Camp April 2014 werde ich meine Juli Camp Story überarbeiten, die jetzt den neuen Titel „Nur 1 Jahr“ hat. Dafür werde ich nicht nur den April, sondern auch den Mai in Anspruch nehmen und hoffe, dass ich eine gute Bearbeitung zustande bringe. Was mich jetzt schon ganz wuschig macht ist meine Camp Juli 2014 Story, wo ich mir das Ziel nicht auf 50k sondern auf mindestens 80k setzen werde um dieser Story auch wirklich gerecht werden zu können. Auch wenn die 80k wahrscheinlich nicht ausreichen werden, werde ich dort mein Herzens-Projekt neuschreiben: „Alina – Der Weg einer Kriegerin“ auch liebevoll als Alina 1 betitelt. Alina war das erste große Projekt wo ich länger als 20 Seiten durchgehalten habe. Momentan umfässt das Dokument 250 Seiten und ich habe noch die Hälfte vor mir. Nur weiß ich, dass diese Story sehr viel Arbeit braucht. Ich habe so viele Völker, Charaktere und Storylines auf einmal in eine Geschichte verfrachtet, dass mir jetzt schon der Kopf schwirrt, wenn ich daran denke, was ich alles streichen muss, welche Völker aussortiert werden und brauch ich wirklich 7 Charaktere die nochmal jeweils 1-3 andere Charaktere einleiten? Ich denke nicht. Also auch wenn ich weiß, dass dort ein Berg an Arbeit auf mich zukommen wird, freue ich mich darauf sehr, weil ich die Story liebe, weil ich die Charaktere liebe und die Story mich zum Weinen und Lachen bringen kann. Deswegen wird in dem Jahr auch „Alina – Der Weg der Auserwählten“. oder Alina 2, als NaNo 2014 Projekt herhalten müssen. Japp, es wird eine Trilogie. Auch darauf freue ich mich sehr, besonders weil ich so viel vom zweiten Buch noch gar nicht weiß, aber ich streich ja genug in 1 weg, vielleicht kann ich davon ja was im 2. unterbringen.
Das sind meine Schreib-Ziele und ja mir ist klar, dass diese Ziele heißen, dass ich ca. 6 Erstfassungen innerhalb von einem Jahr schreiben möchte und ja, ich weiß, dass es viel Arbeit sein wird, aber: Das Schreiben ist etwas in dem ich mich zu Hause fühle, bei dem ich nicht das Gefühl habe, ich sollte nun etwas anderes, wichtigeres tun. Ich kann mich selbst im Schreiben verlieren, aber auch wiederfinden und ich will es machen. Ich will diese Projekte innerhalb eines Jahres soweit haben, dass ich sagen kann „Ja, diese Erstfassungen sind bereit überarbeitet zu werden.“ Mein Ziel ist veröffentlicht zu werden und dazu muss man was tun. Deswegen ist mein Tagesziel so niedrig gesteckt, dass selbst an Tagen wo ich kaum Zeit habe oder mir die Muße fehlt, kann ich mich trotzdem hinsetzen und sagen, dass machst du jetzt, danach kannst du immer noch aufhören und genau das werde ich tun. Ich werde mich jeden Tag hinsetzen und die Wörter fließen lassen, damit ich nächstes Jahr zu diesem Zeitpunkt sagen kann: „Jetzt nur noch Alina 2 machen und ich habe meinen Plan geschafft.“

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