NaNo und Negativität

Gleich startet auf Twitter unser Event „The Night of Writing Bes-Ser“. Wer noch Lust hat dran teilzunehmen oder es sich einfach nur anzugucken, kann uns auf @Bes_and_Ser auf Twitter finden und mitlesen.

 

Wie ihr oben in der Leiste sehen könnt, stehe ich zum Zeitpunkt dieses Blogeintrages bei knapp über 15k. Ich freu mich darüber, weil es bedeutet, dass gut im Plan bin, gerade mit dem Event heute abend noch, sollte ich mein Ziel von 20k heute noch erreichen. Nun bin ich dieses Jahr etwas mehr in der NaNo-Community eingebunden und mir sind ein paar Sachen aufgefallen:

1. Ins NaNo-Forum bin ich dieses Jahr irgendwie nicht reingekommen. Ich habe es versucht, aber irgendwie war es mir dann auch nicht allzu wichtig. Die Leute aus dem NaNo-Forum die ich nett fand, habe ich nun bei Twitter oder Skype.

2. Die Leute bei Twitter sind super. Ohne Ausnahmen. Man wird angefeuert, beglückwünscht und nebenbei kann man sich noch gut unterhalten. Wenn du ein weiteres K geschafft hast, freuen sich alle mit dir. Bei WordWars gibt es keinen Neid. Man bekommt zwar ein gelegentliches „Du bist doch wahnsinnig“ zu hören, aber man weiß, dass es nicht bös gemeint ist.

3. Was mir noch aufgefallen ist und was ich überaus schade finde, ist wie viele Leute negativ auf den NaNo eingestellt sind. Ich bin auf Facebook in der 50k5Days Gruppe und eine hat gestern ihre 50k voll gemacht und meinte sie wurde in einem Forum aus diesem Grund total fertig gemacht. Genau dasselbe passiert in einem der Foren wo ich angemeldet bin. Alle Leute die gestern schon ihre 10k voll hatten, wurden als Grund der Demotivation vorgeschoben. Als ob ich daran schuld wäre, dass ich meine Zeit fürs Schreiben nutze und die nicht. Ich kann einfach nicht nachvollziehen wie man sich von etwas demotivieren lassen kann, was man ignorieren kann. Na klar, man ist vielleicht ein bisschen neidisch auf alle die mehr haben als man selbst, aber man kann sich doch trotzdem mit den Leuten freuen. Es fällt euch kein Zacken aus der Krone. Aber wenn ich dann so Sätze lese wie: „Toll, 4 Leute haben schon über 10k und ich habe gerade mal den Tagessoll, da kann ich ja gleich aufhören.“, dann könnte ich diesen Leuten ins Gesicht schlagen. Seit doch froh, ihr habt euren Tagessoll erreicht, alles was danach kommt ist quasi freiwillig und manche müssen sich dieses Polster anschreiben, damit sie es überhaupt durch den November schaffen. Leute die unter der Woche arbeiten müssen, haben vielleicht nur am Wochenende Zeit und wenn sie es da dann schaffen 15k oder sogar 20k zu schreiben, dann freut euch doch mit denen, anstatt deren Erfolg runterzuziehen, weil ihr nicht damit klar kommt nicht so viel geschrieben zu haben. Ihnen dann vorzuwerfen, sie würden schummeln ist da dann erst Recht nicht angebracht.

So, unzusammenhängender Eintrag zu Ende.
Ob ich die Wörter auch für NaNo zählen kann? Ach ne, ich schaff das auch so. Musste meine Story ein bisschen umbauen, aber nun bin ich in einem super Schreibfluss und hoffe, dass ich heute Nacht noch viel auf die Reihe bekomme.

2 Kommentare

  1. Ich verstehe auch nicht, wie sich Leute davon so runterziehen lassen können. Klar, denkt man selber, dass man auch gern so viel schaffen können wollen würde… du weißt schon. Jedenfalls hat ja nicht jeder dieselben Umstände, was Arbeit, Schreibtfluss etc. angeht und daher können die sich doch auch nicht unbedingt untereinander vergleichen.

    Es ist schade, dass sie nicht lieber andersherum denken und sich sagen „Wenn XY das schafft, schaffe ich das erst recht!“ Wenn sie nichts Positives zu sagen haben, sollen sie lieber direkt den Mund halten, statt anderen ihren Erfolg zu vermiesen! Auch wenn ich es persönlich Wahnsinn finde, dass jemand bereits am ersten Tag 50k voll hat, ist es für diese Person doch ein super Erfolg! Natürlich ärgere ich mich dann auch ein Stück weit, dass ich selber nicht so viel habe, aber wer weiß, wie wenig Zeit jene Person dann den Rest des Monats hat oder wie viel der Geschichte im Voraus geplant war.

    Ich für meinen Teil versuche es als eine Herausforderung zu sehen, dass jemand mehr geschrieben hat als ich und versuche gleichzuziehen, wenn es realistisch ist. Und wenn nicht, dann ist es eben so. Man schreibt nicht, um mehr zu schreiben als andere, sondern, um zu schreiben. Und wenn man dann 10k erst am 4. Tag hat oder später, ist dabei doch völlig egal…

    Gleichzeitig nerven mich aber auch Leute, die Fragen über Fragen stellen, anstatt einfach darauf loszuschreiben. Am Ende von November hat man natürlich kein komplettes Buch fertig. Aber egal wie schrottig der erste Entwurf werden mag und wie viel im Nachhinein überarbeit wird, ist dabei doch irrelevant…

    Naja, genug davon! Man muss einfach versuchen, die negativen Leute auszublenden und für sich selber zu schreiben. Je mehr negative Leute dort draußen sind, umso stärker ist der Zusammenhalt unter den Positiven.

Kommentar hinterlassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.