[NaNo] Warum überhaupt NaNoWriMo?

Die Frage wurde mir schon oft gestellt: „Warum machst du überhaupt beim NaNo mit?“, „Was bringt dir das?“ und auch beliebt: „Kommt da überhaupt etwas Gutes bei heraus?“
Natürlich spreche ich nicht für alle, wenn ich jetzt Gründe oder Erklärungen aufliste, die auf mich zutreffen. Ich habe mich auf die für mich wichtigsten Sachen konzentriert, auch wenn die Liste mindestens doppelt bis dreifach solang hätte werden können. Es gibt sicher Leute, die es anders sehen, aber es sind meine Gründe und Erklärungen 🙂

Warum machst du überhaupt beim Nano mit?
1. Weil es Spaß macht
Der Nano macht mir Spaß. Es ist schön sich mit anderen auszutauschen und ein bisschen Konkurrenz zu haben. Andere zu Motivieren und selbst motiviert zu werden. Ich schreibe das ganze Jahr, aber trotzdem nehme ich mir den Nano und auch die beiden Camps immer gesondert vor, denn …

2. … Es ist eine Herausforderung
Im Nano fordere ich mich unglaublich gerne selbst heraus. Im Nano gehe ich an meine Grenzen und finde heraus, wo diese liegen. Im November geht es mir vor allem darum zu sehen, wie viel ich kann, wenn ich denn „muss“ und welche Qualität ich dabei halten kann.

3. Um den Overachiever in mir ruhig zu stellen 😉
In mir ist eine kleine Stimme, die mich – gerade im Schreibbereich – dazu antreibt immer und immer wieder an meine Grenzen zu gehen. Für mich ist das aber kein Stress und ich mag es einfach, möchte es jedoch nicht jeden Monat haben, also wird mein Overachiever in die drei offiziellen Schreibmonate gesteckt und ist damit zufrieden.

Was bringt dir das?
1. Übung
Kein Wort, das ich im November (oder den Camps) schreibe, ist verschwendet. Es stellt eine Übung da. Es trainiert meinen Schreibmuskel und gleichzeitig aber auch meinen Willen und meine Disziplin.

2. Erfolgserlebnisse
Für viele klingt es vielleicht banal, aber es ist ein wunderbares Gefühl seine selbstgesteckten Ziele zu erreichen und dies in einer so großen Weise mit anderen teilen zu können.

3. Erfahrung
Ich lerne etwas über mich und meine Gewohnheiten. In meinem ersten Nano habe ich gelernt, dass es keinen Unterschied macht in welcher Stimmung ich mich befinde, dass ich immer schreiben kann, wenn ich mich hinsetze.

Kommt da überhaupt etwas Gutes bei heraus?
Hier spreche ich vor allem für mich und ich bin der festen Überzeugung, dass etwas Gutes bei herauskommen kann. Entweder auf einer Lernebene und man eben sich selbst ein bisschen genauer kennenlernt und lernt, was man beim nächsten Mal besser/anders machen könnte. Oder aber ganz simpel auf der Geschichtenebene. Die Geschichten, die ich im Nano geschrieben habe, waren auch immer Geschichten, die mir wichtig waren, die ich mochte und allein deswegen würde ich mich nicht hinreißen lassen im Nano nur „Müll“ zu schreiben, damit ich mein Wortziel erreiche. Ich möchte noch immer die beste Geschichte schreiben, die mir möglich ist, ich will nur sehen, wie schnell ich das hinkriegen kann.
Also ja, ich denke, dass beim Nano durchaus gute Dinge bei herauskommen können und jeder es zumindest mal ausprobieren sollte. Selbst wenn man den Nano nicht schafft oder merkt, dass es nichts für einen ist, hat man einen Schritt weiter gemacht und etwas gelernt.

Was sind eure Gründe oder wie seht ihr das?

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