Rückblick 2014

Dieser Eintrag wird länger als meine üblichen Einträge. Ich möchte ihn trotzdem gerne auch auf meinem Blog haben. Wer mag, darf natürlich gerne alles lesen, ansonsten gibt es ganz unten nochmal eine allgemeine Zusammenfassung.

Inhalt
Ziele erreicht?
Projekte, die auf meinem Plan standen
plotten
geschrieben (Zahlen wui)
bearbeitet
gelernt
verbessert
Was hätte ich besser machen können?
Allgemein


Ziele erreicht?
300k Wörter
die 300k habe ich Anfang Juli erreicht und habe diese dann auf 550-600k hochgesetzt. Dieses Ziel habe ich mittlerweile ebenfalls erreicht und zwar im November. Momentan stehe ich bei knapp 630k. Ein bisschen wird noch hinzu kommen, weil ich noch eine weitere Rohfassung fertig schreiben möchte.

12 Wettbewerbe
erstaunlicherweise geschafft. Nachdem ich Anfang des Jahres kaum an Wettbewerben teilgenommen habe, hat sich dies im zweiten Halbjahr geändert. Deswegen sind viele Ergebnisse noch offen, bei manchen habe ich Absagen bekommen und eine Geschichte wird nächstes Jahr in einer Anthologie erscheinen.

Wochenziel 7000 Wörter
theoretisch nicht geschafft, weil es eigentlich heißen sollte, dass ich jede Woche 7k schreibe, aber irgendwann fing ich an mich selbst ein bisschen in Watte zu packen und gemeint, dass ich nur durchschnittlich 7k pro Woche brauche, die habe ich 😉

Mo-Fr 3 Stunden an Projekten arbeiten
wie beim Wortziel pro Woche habe ich im Prinzip auch dieses Ziel erreicht, aber nicht so, wie ich es eigentlich geplant hatte.

Sa+So Schreibtour
nope, war aber auch eine doofe Idee und wurde schon nach kurzer Zeit abgebrochen.

BrainTech bearbeiten und losschicken
BT tut mir mittlerweile schon ein bisschen leid. Ja, ich habe es bearbeitet, aber nicht wirklich. Ich habe wild darin herum markiert, mittendrin festgestellt, dass ich noch nicht dafür bereit bin und es dann den Großteil von 2014 nicht wieder angerührt. Bis der NaNo kam. Der Rewrite ist immer noch nicht fertig, aber da es mehr ein Projekt für mich ist und ich nicht denke, damit (als unbekannter Autor) irgendwo Chancen zu haben, ist es auf meiner Liste nach unten gerutscht.

Alina neu aufbauen
hahahaha ha ha. Nein. So sehr ich dieses Projekt auch liebe und gern habe, so sehr ist es auch ein Projekt, für das ich mich immer noch nicht bereit fühle. Zwar habe ich ähnliche Projekte dieses Jahr aufgebaut und geschrieben, aber dennoch ist mir Alina noch zu groß.


Projekte auf meinem Plan für 2014:
dies sind die Projekte, die ich eigentlich 2014 schreiben wollte.

BrainTech – Dystopie
nein, siehe oben

Schlüsselkinder – Kinderbuch
ja, mit knapp 25k habe ich „Schlüsselkinder“ im April geschrieben und beendet. Im Juni habe ich es überarbeitet und Vela zum Lesen gegeben. Nachdem ich ihre Anmerkungen eingearbeitet hatte, habe ich es zu einem Wettbewerb geschickt. Da wurde es abgelehnt. Weil ich es aber sehr mag, habe ich es noch einmal poliert und zu einem anderen Wettbewerb geschickt.

Nur 1 Jahr – realistisches Jugendbuch
ja, mit 20k über dem eigentlichen Wortziel habe ich im Juni/Juli „Nur 1 Jahr“ geschrieben und beendet. Ich habe es im August/September bearbeitet, Leseprobe fertiggemacht und es mehreren Leuten zu lesen gegeben. Nachdem ich ein weiteres Mal mit ihren Anmerkungen bearbeitet habe, habe ich es Agenturen zur Prüfung vorgelegt. Momentan wird es von einer Agentur im Gesamten gelesen.

Alina 1 + Alina 2 – High Fantasy
nein, siehe oben

Dark Fantasy Story – Dark Fantasy
nein, die Idee fasziniert mich noch immer sehr, aber ich bin einfach nicht dazu gekommen.

Zaubererbruder – High Fantasy
nein, als Nebenbeiprojekt geplant, hatte ich dieses Jahr keine Zeit es zu schreiben. Es steht weiterhin auf dem Plan für eine Zeit, in der ich nichts zu schreiben habe, da hier die Planung schon relativ weit vorangeschritten ist.

Regen in Sunshine – Low Fantasy
nein, ebenfalls als Ausweichprojekt geplant, bin ich dieses Jahr nicht dazu gekommen.

Phoenix & Feather – (Gay)Fantasy
nein, Plot steht aber und wird deswegen wie Zaubererbruder behandelt.

später dazugekommen:
Die Regenbogenmenschen – Fantasy Dystopie
mein Februar/März-Projekt, welches ich nach knapp 30k abgebrochen habe, weil mein Magiesystem nicht funktionierte. Eigentlich habe ich vor, es wieder aufzunehmen, weil ich es selber interessant finde, aber momentan passt es nicht in meinen Plan.

Strommenschen – (Dark) Romantasy
zwei Mal angefangen, kein Mal beendet. Es steht auf meinem Plan für nächstes Jahr, weil ich mich in meine beiden Protagonisten verliebt habe. Ich habe dieses Projekt dieses Jahr nur als Filler genutzt und deswegen nicht wirklich die Zeit hineingesteckt, die ich sonst in Projekte stecke.

Slicer 0-3 – Urban Fantasy
„Slicer 1“ habe ich im April-Camp nach „Schlüsselkinder“ geschrieben. Die Rohfassung steht und ich bin einigermaßen zufrieden damit. Die Plots für 0, 2 + 3 stehen im Groben, wobei ich an 0 sogar schon geschrieben habe. Wenn man ganz großzügig ist, erklärt man 0 sogar als fertig, mit vielen Lücken. Es ist ein großes Projekt, die Vorgeschichte lag mir dann doch nicht so, wie ich es mir gewünscht hatte. Ich werde sehen, wo ich es im nächsten Jahr unterbringen kann.

Dance with me – Fantasy, Richtung Romantasy
Rohfassung steht seit Anfang August, Exposé und Leseprobe liegen einer Agentur vor, weil es angefordert wurde. Die Bearbeitung findet erst nächstes Jahr statt, aber ich bin so unglaublich froh, es geschrieben zu haben. Es war das Projekt, welches mir dieses Jahr aufgezeigt hat, dass ich auch DW gut kann. Dass ich in der Lage bin, mit wenig Material viel zu schreiben. Außerdem hat es meinen 300-Seiten Fluch gebrochen 😀

Shewolf – (Dark) Romantasy
Plot steht, der Anfang ist geschrieben, aber hat mich so sehr genervt, dass ich es abgebrochen habe im Juli und stattdessen „Dance with me“ schrieb. Ich mag es immer noch, auch wenn es arg verrückt ist. Durch die Größe, die es durch Zufall eingenommen hat, hat es dieses und wahrscheinlich auch nächstes Jahr einfach keinen Platz gefunden. Obwohl ich Sadie sehr lieb habe.

YOLO – realistisches Jugendbuch
die Idee kam mir Ende September, im Oktober habe ich geplant, im November geschrieben und im Dezember bearbeitet. Ab dem 28.12.2014 veröffentliche ich es wöchentlich kapitelweise auf meinem Blog. Es ist ein kleines Wunder, dass ich mich das überhaupt traue. Ich bin sehr gespannt, wie sich das entwickeln wird.
„YOLO“ war ganz lustig zu schreiben, da ich zwar ungefähr wusste, was passiert, ich aber vorher keine Reihenfolge der Quotes gemacht habe und sie immer erst zu Beginn des nächsten Kapitels ausgesucht habe.

Ende vs. Anfang – Con-Rom
ebenfalls eine September-Idee, die dieses Jahr keinen Platz gefunden hat, aber dafür nächstes Jahr fest eingeplant ist.

Ich bin normal – Thriller
auf Anraten von Vela habe ich mich entschieden, das Thriller-Genre auszuprobieren. Der Plot zu „Ich bin normal“ steht, aber auch hier kam die Idee zu spät, um noch von mir in diesem Jahr geschrieben zu werden. Wie „Ende vs. Anfang“ ist es jedoch fest für nächstes Jahr eingeplant.


geplottet:
wie ich dieses Jahr plotten lernte: Es ist eine Mischung aus losem Plot und Discovery Writing. Meistens nutze ich die 7-Punkte Methode, aber oft auch andere Sachen. Ich schreibe meistens eine grobe Outline und dann geht es los. Bei anderen Projekten mache ich auch eine relativ genaue Outline. Ich habe dieses Jahr verschiedene Ansätze ausprobiert, mit denen ich sehr zufrieden bin und wechsle meine Methode von Projekt zu Projekt, so wie es für das Projekt am Besten ist.


geschrieben:
geschrieben habe ich so gut wie jeden Monat etwas. Meine Methode dabei ist: Alles in einem Rutsch zu schreiben. Meistens dauert es deswegen ca. 5-30 Tage.

Romane (fertig):
Dance with me – Fantasy, Richtung Romantasy – ca. 118k
Schlüsselkinder – Kinderbuch – ca. 25k
Slicer – Fantasy – ca. 72k
Nur 1 Jahr – realistisches Jugendbuch – ca. 81k
YOLO – realistisches Jugendbuch – ca. 53k

Romane (angefangen):
Die Regenbogenmenschen – Fantasy Dystopie – ca. 28k
Shewolf – (Dark) Romantasy – ca. 4k
Strommenschen – (Dark) Romantasy – ca. 15k
Here without you – Con-Rom – ca. 2k
Ich bin normal – Thriller – ca. 5k
BrainTech – Dystopie – Rewrite – ca. 67k
Drei Tage wach – Thriller – ca. 3k
Kraai (Slicer 0) – Fantasy – ca. 30k
Wenn das Leben keinen Bock mehr auf dich hat – realistischens Jugendbuch – ca. 30k (will ich dieses Jahr noch beenden)

Novellen (beendet):
Die Blicke der Malhander – Fantasy – ca. 25k
Wie durch Glas – Mystery Romance – ca. 16k

Novelle (angefangen):
Timetraveling Unicorn – Space Opera – ca. 9k

Kurzgeschichten:
Allein ist man weniger zu zweit – ca. 1k
Unsichtbare Ketten – ca. 3k
Hinter dem Spiegel – ca. 2k
Es ist mein Körper – ca. 0,5k
Tanz der Worte – ca. 1,5k
Nachhauseweg – ca. 0,5k
Niemals wieder – ca. 1,5k
Elia Menschentöter – ca. 0,5k

diverses – ca. 41k

Gesamt-Wortzahl: ca. 630k


bearbeitet:
Meine Weise zu bearbeiten, hat sich in diesem Jahr komplett verändert. Ich habe so viel darüber gelernt, wie man am besten anfängt oder auch, worauf man achten sollte. Auch, wie viele Durchgänge ich mache, hat sich dieses Jahr herauskristallisiert. Vor allem markiere ich nicht mehr wild drauf los und erfreue mich dann eines bunten Manuskriptes, sondern gehe da mit Köpfchen ran 😉
Kurzgeschichten habe ich hier jetzt mal nicht aufgelistet.

BrainTech
zu dem Zeitpunkt bestand meine Bearbeitung aus „alles markieren und später ändern wollen“ – keine erfolgversprechende Arbeitsweise

Schlüsselkinder
das erste Projekt, welches ich richtig bearbeitet habe. Auch das erste, welches ich an jemand anderen weitergegeben habe.

Die Blicke der Malhander
ein kleines Projekt, welches ich aus einer Fanfiktion gebastelt habe, die ich vor Jahren schrieb. Die Bearbeitung fiel recht einfach aus. Ich habe mehrere Durchgänge gemacht und das war es. Bis jetzt hat dieses Projekt noch niemand anderes gelesen, eventuell ändert sich dies jedoch nächstes Jahr.

Nur 1 Jahr
als ich das Projekt überarbeitet habe, hatte ich meinen Überarbeitungsvorgang gefunden. Es war ein anderes Gefühl als z.B. Schlüsselkinder zu überarbeiten, aber es hat mir unglaublich viel gebracht. Auch die Betameinungen durchzugehen und einzubauen, hat mir ziemlich Spaß gemacht. Generell war und ist dieses Projekt immer für eine Gefühlsachterbahn gut.

Wie durch Glas
eine Novelle, die ich für einen Wettbewerb geschrieben habe. Das Schreiben ging schnell, dafür hat sich das Überarbeiten ein bisschen hingezogen, allen voran deswegen, weil ich beschlossen hatte die Zeitform der Geschichte zu ändern. Auch hierbei habe ich viel gelernt.

Gesamt-Arbeitszeit: 1102,2 Stunden


gelernt:
generell habe ich dieses Jahr unglaublich viel durch Writing Excuses (oder diversen Links und Vela) gelernt und vergesse bestimmt, mindestens die Hälfte aufzuzählen. Ich habe die ersten 6 Staffeln gehört, wobei ich so viel gelernt habe, dass ich es jedem nur empfehlen kann. Außerdem habe ich viele Schreibratgeber gelesen, so dass es mir schwer fällt hier alles aufzulisten, was ich gelernt habe.

Schreiben
wie ist meine Schreibgewohnheit, wann schreibe ich am Besten, Stil, Geschwindigkeit erhöht, schneller reinkommen etc.

verschiedene Plottechniken
unter anderem: 7 Punkte Struktur, Heldenreise, Hollywoodformel, 5-Akt-Struktur

Perspektiven
welche es gibt und was man mit ihnen machen kann

Sätze machen 2 Dinge
etwas meiner Meinung nach sehr Wichtiges, deswegen liste ich es extra auf.

Plottools
zu viele, um sie aufzulisten, aber unter anderem: Doppeln, Zeitbombe, emotional beats etc.

Exposés
ich habe gelernt, wie man Exposés schreibt, worauf man achten muss etc.. Leider kann ich es noch nicht wirklich gut, so dass sie teilweise recht verwirrend und überfüllt klingen. Jedoch weiß ich im Grunde, wie es richtig gemacht wird 😉

Pitchen
mittlerweile macht mir Pitchen sogar ziemlich viel Spaß, wobei ich mich da auch noch ein bisschen verbessern könnte. Durch ein paar Artikel und Writing Excuses-Folgen habe ich mir die Grundlagen relativ schnell angeeignet.

bearbeiten
wie oben schon angerissen, habe ich dieses Jahr gelernt zu überarbeiten. Vor allem auch Arbeitsweisen, die ich mir vorher nicht vorstellen konnte. Meine Arbeitsweise hat sich innerhalb dieses Jahres einmal komplett gedreht und ist viel effizienter und besser geworden.

sinnvoll kommentieren
auch hier habe ich wieder viele Dinge über Writing Excuses aufgenommen, aber vor allem die Erklärungen von Mary Robinette Kowal haben mir sehr viel gebracht, um meine Kommentarqualität anzuheben.


verbessert:
Kommasetzung
ich weiß, dass meine Kommasetzung noch immer keine 100% erreicht hat, aber ich habe mich um einiges verbessert. Nachdem ich Anfang des Jahres noch eine grottenschlechte Kommasetzung hatte, ist sie mittlerweile ganz okay. Geschafft habe ich dies vor allem durch Übungs-Seiten und einer gemeinsamen Rechtschreib-Überarbeitung mit meinem Freund.

Dialoge
rein subjektive Wahrnehmung, aber ich finde, dass ich mich unglaublich mit meinen Dialogen verbessert habe. Sie waren sowieso schon etwas, was mir lag, aber seitdem ich darauf achte, dass sie oftmals mehrere Aufgaben gleichzeitig erfüllen und einfach runder werden, sind sie noch besser geworden. Ich denke vor allem in den Dialogen liegt auch eine meiner Stärken.

Sprache
auch wenn ich da noch nicht am Ende bin, weiß ich, dass sich meine schriftliche Sprache seit Anfang des Jahres um einiges verbessert und geändert hat. Ich habe es geschafft, einige typische Fehler auszumerzen. Wenn ich sie nicht direkt beim Schreiben weglasse, erkenne ich sie aber dennoch bei der Überarbeitung und kann sie dadurch ändern.

Effizienz
nachdem ich mich am Anfang des Jahres mit Effizienzzeitbestimmung auseinandergesetzt habe, hat sich meine Arbeitsweise noch einmal geändert. Ich hole viel mehr aus meiner Zeit heraus, auch, wenn ich immer noch ein bisschen trödel. Ich schaffe in der gleichen Zeit mittlerweile mehr als zu Beginn des Jahres und bin deswegen sehr stolz auf mich. Dies bezieht sich übrigens auf alle Bereiche des Schreibens, also auch plotten, bearbeiten, Vorbereitungen etc.

Blog führen
ich bin sehr zufrieden damit, wie ich dieses Jahr meinen Blog geführt habe. Außerdem bin ich stolz darauf, endlich eine Linie gefunden zu haben.


Was hätte ich besser machen können?:

Spreadsheet führen
worüber ich immer noch sehr sauer bin, ist, dass ich meinen Spreadsheet in manchen Monaten einfach total schlecht geführt habe. Es stört mich, dass ich z.B. in den Schreibmonaten sehr intensiv geführt habe, aber dann wieder nachgelassen habe. Ich kann zwar immer noch eine Menge nachvollziehen, aber nicht alles.

Zeit timen
ich hatte es vor, habe es aber nicht gemacht außer in den Schreibmonaten. Mittlerweile ist es besser geworden, aber oft vergesse ich einfach, auf die Uhr zu gucken oder mir die Zeit aufzuschreiben.

weniger trödeln
obwohl ich schon viel mehr aus meiner Zeit herausgeholt habe als vorher, verschwende ich immer noch viel Zeit damit zu trödeln. Hier noch was zu machen und da noch was, aber auch das soll im nächsten Jahr besser werden.


Allgemein:
Alles in allem war 2014 für mich ein erfolgreiches Jahr. Es war außerdem das erste Jahr, in dem ich mich wirklich vollkommen für meine Projekte entschieden habe. Ich habe so gut wie jeden Tag an etwas gearbeitet und es hat mir Spaß gemacht. Ich kann sagen, dass es zum ersten Mal seit Jahren ein Jahr war, in dem ich hauptsächlich einfach nur glücklich war, auch wenn teilweise Probleme aufgetreten sind etc.
Ich habe unglaublich viel gelernt, vor allem auch durch Gespräche mit anderen Autoren. Ich habe gemerkt, wie sehr es mich motivieren kann mit anderen gemeinsam zu schreiben oder mich mit/an ihnen zu messen. Dazu muss ich mir ja nur das 2. Camp und den NaNo angucken, in denen Vela und ich uns so sehr angestachelt haben, dass ich im Camp 150k in einem Monat und im NaNo sogar 170k geschrieben habe. Außerdem habe ich in beiden Camps jeweils zwei Rohfassungen geschrieben. Ich habe Grenzen überschritten, von denen ich dachte, dass ich sie hätte. Neue aufgestellt und sie ebenfalls durchbrochen. Es ist ein unglaublich tolles Gefühl, so viel zu schaffen und Menschen zu haben, mit denen man seine Erfolge teilen kann.
Ich habe dieses Jahr zum ersten Mal ein Ende unter ein längeres Projekt geschrieben. Vorher war es „nur“ eine Novelle gewesen, dieses Jahr gleich fünf Romane (wobei eins auch als Novelle zählen würde, wäre es kein Kinderbuch :D).
Generell hat mich die Motivation, die ich mir teilweise durch außen holen kann, sehr sehr weit gebracht dieses Jahr. Viel weiter, als ich es mir noch am Anfang erträumt hätte.
Obwohl ich recht viele Projekte wieder abgebrochen habe, muss ich sagen, dass ich trotzdem mit meiner Schreibleistung zufrieden bin. Es gab immer einen guten Grund, wieso ich ein Projekt abgebrochen habe und ich habe es nie aus Unlust oder Ähnlichem getan.
Außerdem habe ich dieses Jahr eine Schreibgruppe aufgebaut, die ich zusammen mit Vela leite. Wir hatten viele Wechsel, aber mittlerweile denke ich, dass wir die richtigen Leute gefunden haben und mit unserer momentanen Konstellation gut vorankommen werden.
Ich habe dieses Jahr sehr viel zum ersten Mal gemacht oder gelernt. Wie z.B. Exposés schreiben, mich bei Agenturen bewerben oder auch zum ersten Mal seitdem ich wieder angefangen habe zu schreiben, meine Geschichten an Wettbewerbe zu schicken und genommen zu werden. Ich habe Challenges in Angriff genommen, von denen ich nicht gedacht hätte, dass ich sie schaffen kann. Ich habe ein paar sehr gute Schreib-Freunde dazu gewonnen.
Obwohl ich das Jahr über abschnittsweise immer wieder mit meiner Leistung unzufrieden war, muss ich sagen, dass ich aufs ganze Jahr gesehen sehr zufrieden bin.

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