[Projektplauderei] Gut genug

Titel: Gut genug
Umfang: 86.588 auf 333 Normseiten
Genre: Coming of Age / New Adult
Pinterest-Board / Spotify-Playlist
Kurzbeschreibung:
Alea hat eine Angststörung, die ihr Leben manchmal sehr auf den Kopf stellt. Es erschwert ihr nicht nur ihr Hobby, das Cosplay, sondern auch das Studium und ihre Beziehungen zu anderen. Zusammen mit ihrer besten Freundin steht sie das durch, bis es ein vorher, während und nachher gibt.

Gedanken dazu:
Es ist erstaunlich, was eine Begegnung mit einem anderen Menschen in uns auslösen kann. Im August ging es mir nicht so gut, ich habe kaum geschrieben und mein Leben war ein großes Chaos. Doch dann trat jemand für kurze Zeit in mein Leben, der mich zurück auf meinen Weg gebracht hat. Eigentlich war es nur eine Empfehlung für einen Anime, den ich dann recht schnell geschaut habe und der in mir mein Interesse für Anime/Manga wieder geweckt hat. Ich habe mich an eine alte Idee erinnert, die ich mal hatte, aber nirgends einbauen konnte. Obwohl ich Angst hatte, schon wieder ein neues Projekt anzufangen und es nicht zu beenden, habe ich mich Ende August dazu entschlossen, es dennoch zu tun.

Ich habe mich auf eine Geschichte über Ängste und Menschen eingelassen, die ich Mittwoch-Nacht beenden konnte. Nachdem Aleas Geschichte eigentlich nur knapp 50.000 Wörter haben sollte, merkte ich bei ungefähr 40k, dass es nicht ausreichen würde. Immer wieder stockte ich um 10k auf, bis ich irgendwann einfach nur noch geschrieben habe. Es war nicht immer leicht, aber ich bin sehr stolz darauf, dass ich es zu Ende geschrieben habe. Ich liebe diese Geschichte so sehr, dass ich mich schon richtig auf die Bearbeitung freue.

Das Projekt ist ein wenig nerdig, was super viel Spaß gemacht hat, weil ich Referenzen einbauen konnte, die ein „normaler“ Leser versteht und die einem anderen Leser Mehrwert bieten können. Ein paar Szenen waren sehr schwer zu schreiben, weil mir Alea wirklich leid tat, aber im Endeffekt ist es eines meiner Lieblingsprojekte von mir geworden. Es sind so viele Gefühle drin, dass ich manchmal selbst vor meinem Bildschirm saß und mit Alea gemeinsam geweint habe.

Die nächsten Wochen wird das Projekt ein wenig ruhen, bevor ich mich an die Überarbeitung mache. Ein paar Punkte habe ich mir schon aufgeschrieben, auf die ich achten muss, aber alles in allem bin ich momentan sehr zufrieden mit der Rohfassung. Es ist besonders cool, wenn man selbst sieht, dass man sich verbessert hat und man sich darüber freuen kann, sich weiter entwickelt zu haben.

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