[NaNoWriMo] Kurzer Zwischenstand

Am Mittwoch begann der diesjährige NaNoWriMo, in den ich dieses Jahr zum ersten Mal nicht reinschreiben konnte. Eigentlich hatte ich es versuchen wollen, aber da ich dann solche Migräne hatte, legte ich mich doch lieber schlafen und startete am nächsten Tag um 15 Uhr.

Im Gegensatz zu den Vorjahren schrieb ich dieses Jahr auch keine 5 oder 10k am ersten Tag, sondern knappe 2,5k. In diesem Jahr habe ich neben dem NaNo viel für meine Ausbildung zu tun, aber auch ein anderes Projekt will meine Aufmerksamkeit. Da die Leseprobe momentan bei mehreren Verlagen auf dem Tisch liegt, möchte ich meine letzte Überarbeitungsrunde noch fertig schaffen, bevor eventuell der tolle Fall eintritt und jemand das Gesamtmanuskript anfordert. Daher kann ich nicht ganz so viel schreiben, denn ich brauche die Kapazitäten auch für andere Dinge. Dennoch würde ich sehr gerne die Rohfassung meines Projektes in diesem Monat schaffen. Mal sehen wie das läuft.

Um den Monat dennoch gut über die Runden zu bringen, habe ich mir meine eigene Einteilung für die Wortzahlen gemacht. Ich weiß einfach, dass ich an manchen Tagen das „NaNo“-Pensum nicht schaffen würde und das habe ich direkt mit eingeplant und würde ich euch gerne einmal zeigen:

Das ist ein Ausschnitt aus meinem Spreadsheet, den die tolle Nina für dieses Jahr aufgehübscht hat. Daran könnt ihr ganz gut sehen, wie ich meine Tage aufgeteilt habt, um am Ende auf jeden Fall die 50k zu haben, eventuell auch ein bisschen mehr. Es gibt Tage, an denen ich lediglich 500 Wörter schreibe, weil es einfach Tage sind, an denen ich spät nach Hause komme, ich eventuell Hausaufgaben machen muss und generell weiß, dass das Tage sind, an denen ich nicht viel schaffe. Andersherum gibt es dafür aber auch Tage mit einem Ziel von 3k. Mir persönlich hilft es sehr, weil es mich dann nicht so sehr interessiert, ob ich dem offiziellen Ziel hinterherhinke oder nicht. Es ist wichtig, dass ich in meinem Plan bin und es da rund läuft.

Heute konnte ich sogar einen guten Puffer für mich herausholen, weil ich – im Gegensatz zu den letzten Jahren – auch mal am Double Up Day teilnehmen konnte. Eine kleine Challenge von der NaNo-Seite, an der man am ersten Samstag versucht seinen bisherigen Wordcount zu verdoppeln. Eigentlich wollte ich nach meinen 3k aufhören, aber dann hat es mich doch irgendwie gereizt und es hat geklappt 😀

 

Wer von euch nimmt am NaNo teil? Wie seid ihr gestartet?

2 Kommentare

  1. Hallöchen,

    interessanter Word Count. Ich habe mich auch mal an einer anderen Schreibweise versucht.
    Ich habe mit 350 benötigten Wörter am ersten Tag angefangen und steigere mich jeden Tag um 100 Wörter. Der letzte Tag habe ich bewusst von einer Wortanzahl frei gehalten. Und alles über 50000 Wörter habe ich von den letzten Tagen in 50 bzw. 100 Schritten abgezogen. So dass ich maximal 2800 Wörter schreiben muss. Da ich nicht regelmäßig schreibe, wollte ich einen relativ einfachen Start.
    Was ich natürlich mehr schreibe in den ersten Tagen ist ein guter Puffer für die nächsten Tage. Bin mal gespannt ob ich so auch auf die 50’000 Wörter komme.

    Dein Ansatz gefällt mir auch sehr gut. Aber um meiner Wörter genauer zu planen, hat mir einfach etwas die Zeit gefehlt. Mache dieses Jahr sehr spontan am NaNo mit.

    Liebe Grüße,
    Abigail

    1. Hallo,
      klingt doch aber nach einem guten Plan 🙂
      Meistens schreibe ich auch nicht täglich, sondern nur mindestens 4 Tage die Woche, weil ich das mit meinen anderen Verpflichtungen einfach nicht schaffe. Mittlerweile weiß ich aber auch, was ich wann schaffen kann und es kann es grob einteilen, also alles eine Übungssache, die mich dann auch gar nicht mehr so viel Zeit kostet 🙂

      Liebe Grüße,
      Bianca

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