Schreibratgeber

Montagsfrage für Autoren

Die "Montagsfrage für Autoren" von Schreibwahnsinn - Nach einem Konzept von Paperthin

Liest du Schreibratgeber? Wenn ja, welche und was hast du aus ihnen mitgenommen?

Ich informiere mich gerne über das Schreibhandwerk, dabei sind auch zwischendurch immer mal wieder Schreibratgeber, wobei ich mehr auf Blogs, Artikel und Podcasts zurückgreife. Zum Beispiel höre ich regelmäßig den englischen Schreibpodcast „Writing Excuses“, wo man einfach toll nebenbei was lernt und immer wieder was zum Lachen hat. Der Podcast wird von Brandon Sanderson, Dan Wells, Howard Tayler und Mary Robinette Kowal moderiert, wobei zwischendurch auch immer mal wieder Special Guests (z.B. James Dashner, Scott Westerfield etc.) dabei sind und nochmal über ihre Erfahrungen sprechen. Ein paar Writing Excuses Folgen höre ich mir auch gerne mehrmals an, weil die 4 Stammmoderatoren es einfach verstehen einen zu motivieren und einem die Angst zu nehmen, dass man beim Schreiben alles falsch machen würde. Außerdem sind sie einfach extrem sympathisch.
Die einzigen Ratgeber in Buch/eBook-Form, die ich bis jetzt wirklich gelesen habe und in guter Erinnerung habe, sind „2k to 10k„, „Kreativ mit der Matrix“ und die Ratgeber von Hans Peter Roentgen. Aus „2k to 10k“ habe ich sehr viel mitgenommen. Ich habe ein paar von Rachel Aaron Tipps ausprobiert, z.B. auch überprüft zu welcher Zeit ich am effektivsten arbeite oder wie man es schafft sich mit dem Bearbeiten anzufreunden, außerdem ihre Tipps wie man an einer Geschichte dran bleibt. Außerdem sagt sie etwas, was viele oft vergessen, nämlich dass es keine Schreibpolizei gibt und man sich einfach mal ausprobieren soll. Ihr findet bei meiner Linksammlung auch ein paar Links zu Artikeln von ihr, die in dem Buch zusammengefasst wurden.
In einem anderen Buch habe ich von „Kreativ mit der Matrix“ von Richard Norden gelesen und habe mir das eBook geholt. Ich war erstaunt wie gut ich mit dieser Methode zurecht komme. Momentan nutze ich sie nur für Wettbewerbe oder wenn ich wirklich mal feststecke, aber empfehle sie gerne weiter, weil sie einem echt nochmal andere Dinge aufzeigen kann, an die man zunächst nicht denkt.
Außerdem empfehle ich gerne die Ratgeber von Hans Peter Roentgen. Hier habe ich schon mal etwas ausführlich drüber geschrieben. Sehr gefallen hat mir der Exposé-Ratgeber, denn obwohl ich schon einiges über Exposés gelesen habe, hat mir diese Lektüre noch einige neue Sichten eröffnet. Gerade die Beispielexposés, die ausgewählt wurden, waren gut ausgewählt. Hans Peter Roentgen zeigt auch nicht nur die Fehler in den Texten auf, sondern sagt auch was gut gemacht wurde. Genauso ist es auch bei seinem Ratgeber für den Anfang. Durch die Übungen, die er unter den verschiedenen Anfängen vorgibt, kann man nochmal viel für sich selbst mitnehmen.
Ansonsten stehe ich hinter allen Empfehlungen für Artikel, die ich oben bei meiner Linkliste zusammen gefasst habe.

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