[MM] Was ist eigentlich das Camp Nanowrimo?

Camp Nanowrimo(Wenn ihr auf das Bild klickt, kommt ihr direkt zur Camp-Seite :))
Seit gestern kann man sein Projekt und seine Wortzahl für das erste Camp NaNo im April eingeben. Wer meinen Blog schon etwas länger verfolgt, weiß, dass ich seit 2 Jahren auch regelmäßig an den Camps teilnehme, die ebenfalls von den Betreibern des offiziellen NaNoWriMo organisiert werden. Genau wie im November ist es ein Schreibmonat, während dem man sich mit anderen austauschen und seinem Ziel nachjagen kann.

Was ist anders als im November?
Es gibt ein paar Unterschiede zwischen den beiden Camps und dem NaNoWriMo im November. Allen voran ist dies wohl das Wortziel. Während man im November das Ziel hat 50.000 Wörter zu schreiben, kann man sich beim Camp das Ziel selbst wählen, es muss lediglich zwischen 10.000 Wörtern und 999.999 Wörtern liegen. Das heißt, dass man sowohl weniger aber auch mehr als im November schreiben darf. Man kann sich selbst aussuchen, wie viel man bereit ist in diesem Monat zu schaffen oder welche neue Herausforderung man haben möchte.
Des Weiteren kann man sich im Camp in sogenannte „Cabins“ einteilen lassen, die mittlerweile auf 12 Mitglieder aufgestockt wurden. In diesen Cabins kann man sich mit anderen austauschen, die im selben Genre schreiben oder ein ähnliches Wortziel haben. Hierbei sei gesagt, dass die Cabin-Einteilung teilweise nicht richtig funktioniert und man auch mit lauter „falschen“ Leuten eingeteilt werden kann, für den Fall kann man zur Not aber aus seiner Cabin austreten und sich in eine andere einsortieren lassen.
Ein weiterer großer Unterschied ist, dass das Camp für jegliche Projekte offen ist. Im November ist das Ziel ganz klar die erste Fassung eines Romans, im Camp kann man jedoch auch mehrere Kurzgeschichten schreiben, ein Drehbuch oder es als Motivation fürs Überarbeiten benutzen.

Warum sollte ich mitmachen?
Es gibt verschiedene Gründe um bei den Camps mitzumachen. Es gibt Leute, die bereiten sich damit auf den November vor. Im November liegt das Tagesziel bei 1.667 Wörtern, worauf sie sich mit angepassten Werten in den Camps vorbereiten (z.B. 500 Wörter pro Tag im April und 1.000 pro Tag im Juli). Andere nutzen es einfach generell als Motivationsschub, weil sie nach dem letzten NaNo nicht mehr viel gemacht haben. Wieder andere wollen sehen, ob es überhaupt etwas für sie ist. Ich persönlich plane die Monate immer gleich mit ein, weil ich mich in ihnen fordere und Spaß an der Sache habe.
Warum auch immer man überlegt mitzumachen, es tut nicht weh, es zumindest auszuprobieren. Gerade die Camps bieten sich da gut für an, weil man eben noch nicht den „Druck“ von den 50.000 Wörtern hat, sondern auch kleiner mit 20.000 Wörtern etc. anfangen kann. Gleichzeitig bietet es aber auch den Leuten, die sich im November nicht mehr genug herausgefordert fühlen, einen Schub, dadurch, dass man auch ein höheres Ziel setzen kann.
Die Camps sind eine tolle Motivationsquelle zwischen zwei NaNos, man kann sie als Antrieb nutzen oder direkt als Bearbeitungs-Monat für den NaNo-Roman einplanen.
Ich kann die Teilnahme auf jeden Fall empfehlen und wünsche euch ein tolles Camp-Erlebnis!

Dieser Beitrag ist Teil einer Reihe zum Camp und zu der offiziellen Seite. In den nächsten Wochen werde ich auch noch einmal die Seite erklären, Tipps geben und allgemeine Dinge, die mir einfallen. Solltet ihr jedoch Fragen haben, stellt diese ruhig und ich werde sehen, dass ich sie mit einbinde 🙂

Part 1 – Was ist das Camp NaNoWriMo?
Part 2 – Wie funktioniert die Camp-Seite
Part 3 – Was sind die Cabins?
Part 4 – Cabin-Chat und Opt-Out Button
Part 5 – Statisik

5 Kommentare

  1. Pingback: [KuGeMo] Das Fazit

Kommentar hinterlassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.