[KuGeMo] Aber ich schreibe doch Romane …

Für den KuGeMo, den wir planen, möchten wir euch vorher ein paar Meinungen über Kurzgeschichten zeigen und dann auch ein bisschen darauf eingehen, wie so eine Kurzgeschichte überhaupt geschrieben wird, was ihre Besonderheiten sind.

Dazu möchten wir euch heute zum einen den Beitrag von Marcus Johanus ans Herz legen, der sich schön damit befasst, warum sich Kurzgeschichten überhaupt für Romanautoren lohnen:

„Nun las ich aber vor nicht allzu langer Zeit in einem Artikel auf dem Blog des Literaturcafés, dass Wettbewerbe eine tolle Möglichkeit seien, um auch Agenten und Verlage auf sich aufmerksam zu machen. Denn lieber noch als unverlangt eingesandte Manuskripte, schauen diese lieber auf Literaturwettbewerbe um zu sehen, ob dort ein Autor in diesem Umfeld bestehen kann.

Der Gedanke war für mich der entscheidende Anstoß, mich doch dem Schreiben von Kurzgeschichten zu widmen. Na klar, in einem Wettbewerb geht nicht allein darum, besser zu schreiben als die Konkurrenz. Hier kann man als Autor Tugenden zeigen, die auch in der Verlagswelt eine Rolle spielen: sich der Kritik von außen stellen, eine Deadline einhalten, Qualität abliefern usw.“ – Marcus Johanus

Marcus hat auch noch ein paar andere sehr interessante Artikel zu Kurzgeschichten auf seinem Blog, unter anderem einen sehr schönen Gastbeitrag von Kerstin Brömer, der auch noch einmal verschiedene Aspekte der Kurzgeschichte beleuchtet und Einblick erlaubt, was eine Kurzgeschichte überhaupt ist

„Die Kurzgeschichte ist ein hervorragendes Experimentierfeld für Autoren, schult den bewussten Umgang mit Sprache und lehrt die Reduzierung auf das Wesentliche. Und sie kann der Startblock für eine Autorenkarriere sein. So sind einige Schriftsteller speziell durch ihre Kurzgeschichten berühmt geworden, etwa Poe und Hemingway (neben seinen Reportagen und Essays). Stephen King hat seine unvergleichliche Karriere mit dem Schreiben von Kurzgeschichten begonnen und dabei das Handwerk gelernt, das ihm später in seinen Romanen zugutekam. Das Schreiben von Kurzgeschichten kann also zum literarischen Durchbruch verhelfen. Und vor allem: Es macht sehr viel Spaß.“ – Kerstin Brömer

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