[Plauderstunde] Was war bei mir so los?

Wo war ich?

Die letzten Monate hab ich wenig von mir hören lassen, einzig auf Twitter war ich noch semi-aktiv. Es ist unglaublich viel passiert, was mich so sehr gestresst hat, dass ich es einfach nicht geschafft habe, weiterhin meinen Blog regelmäßig zu führen. In der Zeit habe ich auch kaum geschrieben bzw. an meinen Projekten gearbeitet. Klar, ab und zu mal ein bisschen, aber nicht wirklich viel. Ich habe ein Manuskript überarbeitet und ein bisschen geschrieben, aber war unzufrieden mit dem Ganzen. Mein Kopf war einfach zu voll mit all den RL-Dingen, die abgingen. Während auf der einen Seite lauter gute Sachen passierten, wurde die andere Seite vollkommen eingerissen. Es war nicht leicht, aber mittlerweile geht es wieder bergauf und ich kann mich wieder mehr aufs Schreiben konzentrieren, aber vor allem auch auf mich selbst und wie es mir geht.

 

Was ist so passiert? Neuigkeiten?

Obwohl ich solange ruhig war und kaum Zeit ins wirkliche Schreiben stecken konnte, ist in der Hinsicht eine Menge passiert. Nicht nur, dass ich das Lektorat und im Anschluss die Druckfahne für mein Romance-Debüt bearbeitet habe, nein, ich habe noch die Zusage für eine Kurzgeschichte bekommen, die diesen Monat im Corona-Magazin erscheint.

Selbst das ist noch nicht alles. Nachdem ich mir Anfang 2013 gesagt habe, dass ich das Schreiben wieder ernster nehmen will und daraus etwas machen, habe ich wirklich hart an mir und meinem Schreibhandwerk gearbeitet. Ich habe mich verbessert, leite eine Schreibgruppe und habe Unmengen an Texten/Ratgeber/etc. übers Schreiben gelesen und mir aus allem das genommen, was für mich am Sinnvollsten war. Für mich war die ganze Zeit aber auch klar, dass dieser Traum vorerst ein Ablaufdatum hat. Immer wieder sagte ich mir, wenn ich in den nächsten zwei Jahren nicht wirklich etwas erreicht hätte, dann würde das Schreiben zumindest für den Moment wieder in den Hintergrund rücken. Ich habe sehr viel damit riskiert, das Schreiben an die oberste Stelle zu setzen und deswegen musste ich mir ein zeitliches Limit setzen.

Im September 2015 flatterte dann der Vertrag für mein Romance-Debüt in mein Mailpostfach, was mir einen guten Aufschwung gegeben hat. Ich habe mich unglaublich gefreut. Endlich ging es voran. Dann kam der November und ich schrieb meinen ersten Jugendthriller „Aus einem Guss“, die Geschichte mag ich echt gern. Es war etwas anderes als meine anderen Jugendbücher, aber im selben Rahmen. Ich konnte immer noch über das schreiben, was mir wichtig ist. Weil mir das Projekt gut gefiel und ich dachte, dass ich damit gute Chancen hätte, bearbeitete ich es im Dezember, Januar und die erste Hälfte des Februars, bevor ich es an Agenturen schickte.

Keine vier Tage später hatte ich die erste Anfrage fürs Gesamtmanuskript im Postfach, gleichzeitig aber auch eine ziemlich vernichtende Absage. Ich war mir nicht sicher, was ich denken sollte, schickte das Gesamtmanuskript mit mulmigen Gefühl los, um circa eine Woche später eine sehr positive Rückmeldung zu bekommen, außerdem das Angebot auf die Vertretung als Autor. Es dauerte nicht lange, wir telefonierten und ich hatte meinen Agenturvertrag in der Hand.

 

Wo geh ich hin?

Zunächst probiert die Agentur nun „Aus einem Guss“ zu vermitteln, worauf ich sehr gespannt bin, was an Rückmeldungen kommt. Nachdem ich weitere Pitches für kommende Projekte oder auch schon fertige geschickt hatte, stellten wir fest, dass mir die Jugendbücher zwar am Wichtigsten sind, aber sie mich gerne mit einem zweiten Standbein aufbauen würden, bei dem wir uns erst einmal auf Romance einigten. Meine Agentin findet, dass ich sehr emotional schreiben kann und ich da vielleicht eine gute Möglichkeit habe. Wenn ich mir das vorstellen könnte, würde sie das freuen.

Nachdem Telefonat setzte ich mich ans Brainstorming, arbeitete ein paar Ideen aus, die ich ihr vorstellte. Ich habe eigentlich nie wirklich darüber nachgedacht, Romance zu schreiben, aber es macht Spaß und es bietet mir neue Möglichkeiten, die ich vorher nicht hatte.

Momentan arbeite ich also an ein paar Exposés im Romance-Bereich und werde gucken, wohin es damit geht. Außerdem schreibe ich am zweiten Teil der „Here without you“-Reihe, der im Herbst erscheinen wird.

Es bleibt also spannend und genau deswegen werde ich den Blog nun wieder regelmäßiger führen. Gerade im Camp momentan wird es wieder Statusberichte geben, aber auch danach soll es nicht wieder so einschlafen, wie es in den letzten Monaten war. Ich bin da aber auch immer für Vorschläge offen, falls euch etwas Bestimmtes interessiert 🙂

Damit seid ihr erst mal wieder auf dem neusten Stand. Wie war euer erstes Quartal 2016?

Kommentar hinterlassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.