[Plauderstunde] Frankfurter Buchmesse

photo_2016-10-25_11-22-40So, dieses Jahr war es soweit und ich war zum ersten Mal in Frankfurt auf der Buchmesse. Wir sind Samstagmorgens losgefahren und am Abend wieder zurückgefahren, es war also ein langer und anstrengender Tag.

Hat es sich gelohnt?
Insgesamt würde ich sagen, dass es sich schon gelohnt hat, aber ich Leipzig einfach vorziehe. Als Besucher ist Leipzig meiner Meinung nach einfach schöner und ansprechender gestaltet. Ich hatte das Gefühl, dass es sehr wenig Platz für die einzelnen Stände gab, die Gänge wirkten enger, was nicht nur an dem Besucherandrang lag, ich weiß ja auch, wie es Samstags in Leipzig aussieht. Außerdem fand ich die Sortierung ein wenig unordentlich. Als Besucher würde ich also zur FBM nicht mehr fahren, als Autor hingegen auf jeden Fall.

photo_2016-10-25_11-22-55Dazu kommt, dass sich der Besuch schon gelohnt hat, weil ich Dan Wells gegenübertreten konnte und die Chance hatte, kurz mit ihm zu sprechen. Ich erzählte ihm, wie viel mir Writing Excuses geholfen hatte, um mit meinem eigenen Schreiben weiterzukommen und als ich dann noch erwähnte, dass ich mittlerweile selbst eine Agentin und veröffentlicht habe, freute er sich für mich und wünschte mir weiterhin alles Gute.

Er unterschrieb mir mein eigenes Buch und noch eins, dass ich für Vela mitgenommen hatte. Zwar war es nur knapp eine Minute, in der wir miteinander gesprochen habe, aber es war trotzdem ein ziemlich cooler Moment. Besonders lustig fand ich es auch, Dans Stimme mal in real zu hören und nicht nur beim Podcast.

Dann musste er mir ja noch eine Karte überreichen, auf der Stand, dass nächstes Jahr die Writing Excuses Cruise in Europa stattfinden würde, was mich direkt hat anfangen lassen, zu rechnen, ob ich mir das irgendwie leisten kann 😀

Neben Dan Wells war noch das Treffen mit meiner Agentin ein kleines Highlight. Nachdem ich mich zuerst verlaufen hatte und ein wenig zu spät kam, sprachen wir fast eine Stunde miteinander und sie informierte mich über die aktuellen Rückmeldungen – wo durchaus viel Positives bei war – und wir sprachen über unser weiteres Vorgehen. Mir fiel ein Stein vom Herzen, weil ich irgendwie die letzte Zeit immer wieder so ein mieses Gefühl hatte, da tat es natürlich gut zu hören, dass man viel Potential in mir sähe und es mehrere Zukunftspläne gibt.

Alles in allem war es ein anstrengender, aber dennoch schöner Tag! Viele Menschen habe ich leider nicht getroffen, obwohl ich durchaus ein paar bekannte Gesichter wahrgenommen habe.

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