Vorschau 2017

Seit mindestens letztem Jahr nutze ich das System von Richard Norden, um meine Jahresziele festzulegen, von daher sind diese auch in A-, B- und C-Ziele aufgeteilt.

– A Ziele
– B Ziele
– C Ziele
– Allgemeines

A-Ziele
350k schreiben
Ist im Prinzip dasselbe Ziel, wie letztes Jahr, weil ich es zum Halbjahr ja runtergesetzt hatte. Ich hätte das letztes Jahr locker schaffen können, wenn nicht so viel Unerwartetes passiert wäre und ich manchmal einfach ein bisschen geschrieben hätte, anstatt gar nichts zu machen und da ich mir das dieses Jahr ja vorgenommen habe, will ich das Ziel auch noch einmal anpeilen. Mehr kann ich immer schreiben. Sollte ich merken, dass es doch zu hoch gegriffen ist, kann ich es immer noch runtersetzen, aber eigentlich sollte ich das neben der Schule und Arbeit gut schaffen können.
Eigentlich gibt es noch ein zweites A-Ziel, aber das wird noch nicht öffentlich gemacht 🙂

B-Ziele
3 Rohfassungen
Ich möchte wenigstens 3 Rohfassungen schaffen, weil ich das letztes Jahr auch geschafft habe und es von daher auf jeden Fall drin sein sollte. Das erste Camp fällt für mich wahrscheinlich komplett weg, aber beim zweiten habe ich Ferien und im November sollte auch wenigstens eine Rohfassung drin sein. Im Rest des Jahres will ich dann wenigstens eine weitere schaffen, vielleicht wird es mehr, vielleicht auch nicht, aber 3 ist so die Zahl, die auf jeden Fall erreichen möchte und was ich mir auch nicht nehmen lassen will. Mit weniger würde ich mich einfach nicht wohl fühlen.

3 Bearbeitungen
Ungefähr selbe Begründung wie bei den Rohfassungen, hab es letztes Jahr geschafft und weniger würde ich nicht gut finden. Dazu kommt das Sternschnuppe aber auch damit reinzählt, weil ich den Großteil der Bearbeitung in 2017 mache und ich noch andere Rohfassungen auf der Festplatte habe, die auch auf Bearbeitung warten. Es steht halt noch nicht fest, welche Projekte hier reinfallen werden – außer Sternschnuppe – aber drei sollte ich schaffen können.

5 Wettbewerbsteilnahmen
Im letzten Jahr sind die Wettbewerbe etwas untergegangen, obwohl ich sogar bei einigen mitgemacht habe, aber ich hatte halt keinen Überblick, was sich dieses Jahr auch wieder ändern soll. Ich möchte an wenigstens fünf Wettbewerben teilnehmen. Ein paar fertige Kurzgeschichten habe ich ja auch noch, die man recyclen könnte, aber auch neu schreiben möchte ich mal wieder. Letztes Jahr habe ich fast ausschließlich an Wettbewerben mit längeren Geschichten teilgenommen oder alte Geschichten eingesendet, dieses Jahr soll sich auch das wieder ändern.

C-Ziele
Monatsziele schaffen
Ich habe mein Jahresziel auf die verschiedenen Monate aufgeteilt, sodass ich denke, alle Ziele erreichen zu können. Der schreiblastigste Monat wird das zweite Camp sein, weil ich da Ferien habe und mich aufs Schreiben konzentrieren kann. Ansonsten ist es recht gleichmäßig verteilt. Der November ist mit 50k angesetzt, weil ich nicht genau weiß, wie viel da auf mich zukommen wird, diesen November hatte ich auf jeden Fall gut was zu tun und war froh nebenbei die 50k geschafft zu haben. Ansonsten sind es für jeden Monat 20k, die ich denke ich gut erreichen kann, wenn ich mich wirklich hinsetze. Es ist nicht zu hoch, aber auch nicht zu niedrig. Gerade wenn die Prüfungsmonate kommen etc.

Spreadsheet führen

Im Rückblick hatte ich schon erwähnt, dass ich letztes Jahr mein Spreadsheet kacke geführt habe, deswegen habe ich dieses Jahr ein ganz spartanisches, in dem ich meine Monatsziele eintragen konnte und jetzt Tagescounts eintragen kann, dazu kann ich Kommentare machen, die ich meistens nutze, um aufzuschreiben, woran ich gearbeitet habe, aber das reicht für dieses Jahr. Ich liebe zwar die Jamie Raintree-Spreadsheets, aber der hat mich letztes Jahr so extrem demotiviert, dass ich es dieses Jahr einfach mit etwas leichteren ausprobieren möchte.
4 Tage die Woche arbeiten
Die Entscheidung fiel mir schwer, aber ich bin mir sicher, dass sie richtig war. Ich will nicht jeden Tag schreiben, weil es momentan zu viel Erwartungshaltung in mir aufbaut. Ich mache mir selbst zu viel Druck, bin dann sauer und gerate in die Negativspirale, die dafür sorgt, dass ich gar nicht schreibe. Deswegen habe ich mich entschieden nur an vier Tagen schreiben zu müssen, damit meine ich dann aber wirklich schreiben, also mindestens 500 Wörter. Für 4 Tage habe ich mich entschieden, weil es quasi Wochenende + die Kindergartentage sind. An Schultagen fällt es mir oft schwer nach 8 Stunden noch zu schreiben und deswegen habe ich genau diese Tage weggestrichen. Natürlich kann ich da trotzdem schreiben oder bearbeiten oder planen oder sonst was, aber ich MUSS es nicht und das soll mir zumindest ein bisschen meinen eigenen Druck nehmen, den ich mir selbst gerne mache.

Allgemeines
Generell habe ich für 2017 mein Pensum runtergschraubt. Ich versuche bewusst weniger zu machen und dafür mehr zu schaffen. Das klingt erst mal ein bisschen paradox, aber es geht mir vor allem darum, dass ich mich mehr auf die einzelnen Projekte konzentrieren kann. Momentan kann ich nicht jeden zweiten Monat eine Rohfassung raushauen, nebenbei bearbeiten und neue Projekte planen, das geht einfach nicht. Ich brauche Pausen und bin mit den Projekten gut beschäftigt, die ich momentan habe und genau deswegen habe ich mich dafür entschieden nicht so viel von mir zu erwarten. Ich habe immer noch Ziele, die für andere wahrscheinlich unglaublich sind, aber für mich habe ich das meiste halbiert oder wenigstens minimiert. Ich will immer noch Ziele haben, die eine Herausforderung sind, aber die schaffbar sind, deswegen 3 Rohfassungen und nicht 4 oder 5, obwohl das vielleicht auch gehen würde. Ich möchte dieses Jahr einfach nicht wieder vor meinem Spreadsheet sitzen und verzweifeln, weil ich nichts eintragen kann und runtergezogen werde. Das hat mich letztes Jahr so sehr gelähmt, dass es mir mit der neuen Regelung denke ich besser gehen wird.

Was ich wirklich geändert habe, ist, dass ich an 4 Tagen schreiben MUSS, da wird dann auch nicht rumgemeckert und wenn ich bis Sonntag nur 3 Tage geschrieben habe, dann wird an dem Sonntag halt geschrieben. Die einzigen Ausnahmen sind, wenn ich wirklich krank bin und die Prüfungswoche in der ich 3 lange Prüfungen schreibe. Ansonsten gilt es: Kann ich am PC sitzen, kann ich auch wenigstens 4 Tage 500 Wörter schreiben.

Außerdem möchte ich einfach wieder mehr Spaß haben und mich dem erfreuen, was mir sonst immer so viel gegeben hat. Das Schreiben soll nicht mehr reine Pflicht neben allen anderen sein, sondern wieder zu dem werden, was es war und das ist mir dieses Jahr sehr wichtig.

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